Chinalink Media Watch
Die besten China-Geschichten im Internet.China überleben„Ist China schlecht für mich?“ Diese Frage stellt sich so mancher Expat beim Aufdrehen des Wasserhahns, beim Schneuzen der Nase oder dem Überqueren einer Strasse, oder wenn er statt der Sonne und des Himmels mal nur wieder eine gelblich-graue Wand über den Horizont ziehen sieht. Auch James Fallows, der Kolumnist des „Atlantic“ hat sich diese Frage gestellt, und kommt zum Schluss: „Ja, aber.“ Er empfiehlt dem hustengeplagten Auswanderer, sich andere Dinge zu sorgen. |
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Online Gaming: Kohle weg!Ausländischen Firmen und Joint Ventures ist es ab sofort verboten, ihr Geld in chinesische Anbieter von Online-Games zu investieren. Das hat die zuständige Behörde verlauten lassen. Das Verbot ist weniger als protektionistische Massnahme zu werten, denn als Versuch, Online-Inhalte besser kontrollieren zu können. In diesem Zusammenhang hatte zu Beginn des Jahres schon die Ankündigung einer auf PCs vorinstallierten Filter-Software für Aufsehen gesorgt. China verbietet FDI in Online-Games (wsj.com) |
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Zwei-Kind-PolitikDie Spekulationen schossen ins Kraut, als die Stadt Shanghai im Juli eine Kampagne vorstellte, die junge Eltern dazu ermutigte, von einer Sonderregelung Gebrauch zu machen, die zwei Kinder pro Paar erlaubt. Kommentatoren redeten das Ende der Ein-Kind-Politik herbei, und die Diskussionen um die ungeliebte Regel reissen auch nicht ab, nachdem die verantwortlichen Politiker zurückgerudert sind. Ein-Kind-Politik – quo vadis? „Wird die Ein-Kind-Politik revidiert?“ (time.com) |
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Butter auf der BrückeKaum ein Bauwerk schafft es regelmässiger in die Schlagzeilen als die stählerne Haizhu-Brücke in der südöstlichen Stadt Guangzhou. Nachdem sich das Bauwerk in den vergangenen Monaten zu einem wahren Suizid-Hotspot entwickelt hatte, sorgte im Mai der 66-jährige Lai Jiansheng für Aufruhr, als er einen Mann, der auf dem Brückengeländer stand, einen Schubser gab. Er habe diese Selbstdarsteller satt, gab er danach zu Protokoll. Und erst die ständigen Verkehrsstaus. Inzwischen hat die Stadtregierung offenbar ein probates Mittel gefunden, das Problem zu lösen: Sie liess die Brücke in voller Länge mit Butter einschmieren.
Selbstmord-Brücke eingebuttert (chinadaily.com) |
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Kommt das iPhone doch?Es kommt, es kommt nicht, es kommt, es kommt nicht – Apple-Fans in China haben die Hoffnung auf einen offizellen Markteintritt der Firma mit ihrem iPhone längst aufgegeben, da vermeldet China Unicom, man habe mit Apple einen Dreijahresvertrag abschliessen können – 5 Millionen iPhones sind auf dem Weg. Das Problem: Die meisten iPhone-Fans haben längst eines. Die Anzahl ins Land geschmuggelter Telefone wird auf 1,5 Millionen geschätzt – Fälschungen wie das „Aiphone“ oder das „iPhne“ nicht eingerechnet. iPhone: Der lange Marsch nach China (wsj.com) |
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Chinas Reiche: Wer sind sie wirklich?Über Chinas Reiche wird ja immer wieder gerne gesprochen (besonders dann, wenn internationale Luxusgüterkonzerne das Wort haben), was es aber wirklich bedeutet, ein Yuppie in China zu sein, weiss kaum jemand. Da kommt die neue McKinsey-Studie „The Coming of Age“ über die neue Schicht wohlhabender Konsumenten in China gerade recht. Das Papier liefert Antworten auf viele Fragen, und deckt interessante Aspekte der Chinesischen Oberschicht auf. Etwa, dass 80 Prozent der Reichen noch keine 45 Jahre alt sind. Oder dass rund die Hälfte von ihnen vor vier Jahren selbst noch nicht zur Oberschicht dazugehörte. Faszinierend. John Pomfret über Chinas erfolgreichste Kapitalisten (washingtonpost.com) |
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Hat Nachbar Wang die Gerichtskosten bezahlt?Vor Gericht verloren – na und? Chinas Straftäter haben eine derart schlechte Zahlungsmoral, dass die Zivilgerichte diesem Missstand jetzt mit einem altbekannten Zwangsmittel auf die Pelle rücken: mit öffentlichem Anprangern. Auf einer staatlichen Website soll man neuerdings nachrecherchieren können, ob Gruppen oder Privatpersonen ausstehende Verpflichtungen aus Zivilgerichtsurteilen haben. Wer nicht zahlt, soll keine Kredite mehr kriegen, keine Geschäfte mehr machen und nicht mehr ins Ausland reisen können. „Court launches website showing who hasn’t paid“ (chinadaily.com) |
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Die Quittung der Ein-Kind-Politik: In China gibts zu viele MännerWenn es schon nur ein Kind sein darf, dann bitte ein Junge. So der Wunsch vieler Chinesinnen und Chinesen, insbesondere in den ärmeren Gebieten des Landes. Abtreibung aufgrund des „falschen“ Geschlechts sind eine Tatsache, und einer im „British Medical Journal“ (BMJ) veröffentlichten Studie zum Dank gibt es nun aktuelle Zahlen dazu: 32 Millionen mehr Chinesen als Chinesinnen unter 20 soll es im Jahr 2005 gegeben haben, in bestimmten Gebieten werden auf 100 Mädchen 143 Jungen geboren. Damit ist klar: China hat in den kommenden Jahren ein echtes Problem. Noch eins. „Chinese Bias for Baby Boys Creates a Gap of 32 Million“ (nytimes.com) |
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51.com – Chinas populärstes soziales NetzwerkAuch in China nutzt man Facebook, im Vergleich zu den einheimischen SNS (Social Netwotrking Services) ist der Anteil aber verschwindend klein. CR-Nielsen hat nun eine Liste der populärsten chinesischen SNS zusammengestellt. An der Spitze steht das im Westen kaum bekannte Portal 51.com mit 14 Millionen Besuchern pro Woche. Auf den Plätzen folgen Xiaonei.com und Chinaren.com.
CR-Nielsen veröffentlicht SNS-Ranking für China (chinatechnews.com) |
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Baidu lanciert Suchmaschine für alte LeuteKaum Werbung, dafür extragrosse Schrift und ein kinderleichtes Menü mit Kategorien wie „Wetter“, „Rezepte“ und „Fernsehprogramm“. So sieht die Suchmaschine für alte Leute aus, die Baidu, das chinesische Google-Pendant, vergangene Woche lanciert hat. Nur gerade 6 Prozent von Chinas Internetnutzern sind über 50 Jahre alt, der „Baidu Elderly Search“, so der wenig poetische Name des Portals, soll zur Steigerung dieses Anteils beitragen.
China’s Baidu Launches Portal for the Elderly (pcworld.com) |
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Online-Gaming gewinnt auch 2008 an PopularitätRund 70 Prozent der knapp 300 Millionen Internet-Nutzer Chinas sind jünger als 30, und Online-Gaming steht ganz Hoch in der Gunst dieser Bevölkerungsschicht. Laut den Marktforschern von Pearl Research ist der Online-Gaming-Markt 2008 um rund 63 Prozent gewachsen und hat inzwischen einen Wert von 2,8 Milliarden US-Dollar. Auch für Investoren wird dieses Segment immer interessanter.
„Chinese Online Games Market Grew 63% in 2008“ (gamasutra.com) |
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„Dr. Doom“ sagt China schwere Zeiten vorausEr sagte bereits 2006 die Wirtschaftskrise voraus, die uns zurzeit heimsucht, mit allen Details von zahlungsunfähigen Eigenheimbesitzern bis zum Bankrott von Fannie Mae und Freddie Mac. Damals wurde Nouriel „Dr.Doom“ Roubini belächelt, heute begegnet man ihm mit Ehrfurcht. Es steht also ausser Frage, dass sich zu lesen lohnt, was „Dr. Doom“ zur wirtschaftlichen Entwicklung Chinas im Jahr 2009 zu sagen hat. Eines sei vorweg gesagt: Es ist eine düstere Prognose. So sieht Nouriel Roubini die wirtschaftliche Entwicklung Chinas (forbes.com) |
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